Das CIVINET Deutscher Sprachraum heisst sein neues Mitglied willkommen: Die Stadt Wien

Die Stadt Wien ist ein lebendiger Wirtschaftsstandort. Mobilität ist einer der Schlüsselfaktoren für die Gesellschaft der Stadt. Im Mittelpunkt der Wiener Stadtverkehrspolitik steht jene Strategie, mit der die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung befriedigt und zugleich anspruchsvolle Anforderungen an stadt- und umweltgerechten Verkehr berücksichtigt werden können.

Wien ist die Bundeshauptstadt von Österreich und zugleich eines der neun österreichischen Länder. Mit über 1,7 Millionen Einwohnern ist Wien die bevölkerungsreichste Großstadt Österreichs. Im Großraum Wien leben etwa 2,4 Millionen Menschen – das entspricht rund einem Viertel der österreichischen Gesamtbevölkerung. Bezogen auf seine Einwohnerzahl ist Wien die siebent größte Stadt der Europäischen Union sowie die zweitgrößte deutschsprachige Stadt.

Fußgängerverkehr in Wien - Strategien

Vorrangige Prämissen der Wiener Stadtpolitik sind, den Fußgängerinnen und Fußgängern mehr Platz im Verkehrsgeschehen einzuräumen und deren Verkehrssicherheit erheblich zu erhöhen. Öffentliche Straßen, Wege und Plätze sind auch Orte der Kommunikation und der Begegnung. Durch eine entsprechende Gestaltung des Straßenraums können diese Funktionen unterstützt werden.

Radfahren in Wien

Mehr Radverkehr bedeutet mehr Lebensqualität in der Stadt. Daher ist es das Bestreben der Stadt Wien, Radfahren noch attraktiver und sicherer zu machen und so den Radverkehrsanteil am gesamten Verkehrsaufkommen in Wien bis 2015 zu verdoppeln.

Öffentlicher Verkehr - Strategien

Mit 117 U-Bahn-, Straßenbahn- und Autobuslinien verfügt Wien über ein international viel beachtetes öffentliches Verkehrsnetz. Um auch in Zukunft der großen Nachfrage gerecht zu werden - im Jahr 2020 sollen jährlich eine Milliarde Fahrgäste mit den Wiener Linien fahren -, steht ein sukzessiver Ausbau der "Öffis" im Mittelpunkt einer integrierten Verkehrspolitik. Damit wird auch ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutzprogramm der Stadt Wien - KliP II (2010 bis 2020) geleistet.

Motorisierter Individualverkehr - Strategien

Hohe Verkehrsbelastungen sind meist eine Folge des Überangebots für den motorisierten Individualverkehr. Die Stadt Wien setzt seit Jahren auf das Konzept einer integrierten Verkehrspolitik: Ausbau des Radwegnetzes, der "Öffis", etwa wie U-Bahn- und Straßenbahn-Netz, Errichtung von Umfahrungen sowie Garagen und Parkraumbewirtschaftung. Im Mittelpunkt des Masterplans Verkehr Wien 2003 steht die zukünftige zentrale Rolle Wiens innerhalb der erweiterten Europäischen Union.

Barrierefreiheit im Straßenverkehr

Barrierefreies Planen und Bauen ist ein besonderes Anliegen der Wiener Stadt- und Verkehrsplanung (siehe Ausstellung Barrierefreie Stadt Wien). Oft sind dabei aber gar nicht die großen, teuren Lösungen gefragt, sondern tragen gerade auch die "kleinen Dinge" dazu bei, die Alltagstauglichkeit und Sicherheit des öffentlichen Raums zu erhöhen: Blindenleitsysteme, Absenkung der Gehsteige, eine bessere Beleuchtung, erleichterte Querungsmöglichkeiten und vieles andere mehr können erheblich zu einer höheren Lebensqualität beitragen.

Website der Stadt Wien: www.wien.gv.at

Foto: (c) Stadt WienCroy

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